Merlet Liköre

Firmin Merlet, Spross einer Winzerfamilie, gründetet 1850 in der Nähe von Saint Sauvant in der Saintonge ein Unternehmen, das im Pot-Still-Verfahren Spirituosen brannte. Daraus entwickelte sich später die Cognac-Destillerie Merlet, die auch große Häuser wie Hennessy belieferte. Von Generation zu Generation wurde der Herstellungsprozess von einzigartigen Eaux de vie, die so typisch für das Terroir Saintonge sind, ständig verfeinert.

Trotz der schwierigen Wirtschaftslage übernahm Gilles Merlet die Destillerie Mitte der 70er Jahre. Einige der alten Rebstöcke auf den Weinbergen der Familie waren nicht mehr ertragreich und es musste, so sehr es schmerzte, gerodet werden. Bei der Neubepflanzung begann Gilles Merlet mit anderen Nutzpflanzen zu experimentieren.

Schließlich entschied er sich für den Anbau schwarzer Johannisbeeren, ein Wagnis in dieser Region, wo man sich traditionell der Wein- und Cognacproduktion verschrieben hatte. Es wurde ein großer Erfolg, nicht nur weil Merlet Johannisbeeren von außerordentlicher Qualität züchtete, sondern auch weil er das familieneigene Savoir-faire bei der Herstellung von Wein und Spirituosen nutze, um seinen eigenen „Crème de Cassis“ Likör zu produzieren. Das war die Geburtsstunde des „Crème de Cassis de la Saintonge Boisée“, des ersten Fruchtlikörs eines ganzen Sortiments, das heute internationales Renommee genießt.


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